Freitag, 18. August 2017

Tag 17 #Autorenwahnsinn

Tag 17: Wo schreibst du an Regentagen?

Meistens im Wohnzimmer auf der Couch mit Blick auf mein Lieblingsbild. 


Mittwoch, 16. August 2017

Tag 16 # Autorenwahnsinn-Challenge: Meine Schreibbuddys

Tag 16: Wer sind deine Schreibbuddys? Zeig uns deine Partner in Crime!

Bettina Kiraly
Schreiben ist ja für gewöhnlich ein einsames Business. Aber ich habe einige Kolleginnen, mit denen ich mich austauschen kann. Da seien erst einmal die Damen von der Romance Alliance genannt. Das ist meine Autorenfamilie. Stellvertretend nenne ich hier vor allem die "Gruppenmutti", Bettina Kiraly, die sich für uns wie eine Löwenmama einsetzt und unermüdlich arbeitet, um die Gruppe zusammenzuhalten und den Überblick zu behalten. 

Dann treibe ich mich aber auch noch auf einem geschlossenen Forum speziell für Kinder- und Jugendbuchautoren herum, wo ich auch viele tolle und hilfreiche Kontakte gefunden habe, die mich immer wieder motivieren und mir aushelfen. Hier habe ich vor allem in Angelika Lauriel eine verwandte Seele gefunden, obwohl wir uns bisher im Real Life noch nie begegnet sind (was wir hoffentlich bald ändern). 

Zwei meiner besten Freundinnen kannte ich schon bevor überhaupt eine von uns etwas veröffentlicht hat und doch sind wir alle Autorinnen geworden. Natürlich ist das super zum gegenseitigen Testlesen, Motivieren, Ausheulen, Brainstormen und so weiter. Das sind die Hörspiel-, Mystery- und Romantasy-Autorin Evelyn Boyd und die Hörspiel-/Jugendbuchautorin Kari Erlhoff(bekannt vor allem als Autorin für die drei ???). 
Da habe ich also äußerst kompetente Beratung mal ganz abgesehen von der seelischen Unterstützung. 
Wir haben uns früher, als wir noch mehr Zeit haben, auch gegenseitig Geschichten geschrieben. Schade, dass der stressige Alltag dafür nicht mehr so viel Zeit lässt. Denn das sind tolle Erinnerungen.

Dann nutze ich doch gleich noch mal diesen Post, allen meinen tollen Schreibkolleginnen "Danke!" zu sagen. Ihr seid die Besten! 

Dienstag, 15. August 2017

Autorenwahnsinn Tage 8-15

Ich muss heute mal wieder mehrere Tage in einem Post zusammenfassen, da ich mit meinem Großen unterwegs zur Oma war. Hier nun meine Antworten für die Tage 8-15. 

Tag 08: Welche Lieder gehören in deinen persönlichen und/oder schreiberischen Sommer-Soundtrack?

Da muss ich mich als ziemlich langweilig outen, denn ich habe keinen Schreib-Soundtrack. Ich brauche absolute Ruhe beim Schreiben. Als schreibende Mama muss ich oft schon viele andere Hintergrundgeräusche ausblenden und bin froh, wenn ich Ruhe habe. Es gibt aber Songs, mit denen ich mich motiviere. Dazu gehört zum Beispiel mein All-Time-Motivations-Favorit "Try" von Pink. Auch wenn es da um Beziehungen geht. Beim Schreiben muss man sich auch oft vom Boden aufklauben und es noch einmal versuchen. Motivation geben mir auch immer Songs von Herman van Veen. Ich hatte das Glück, ihn auf der letzten Frankfurter Buchmesse live und in persona sehen zu dürfen und er hat dort auf der Bühne etwas gesagt, das mir immer wieder Kraft gibt, weiterzumachen. Es ging im Groben um seinen Werdegang und darum, dass man das machen sollte, was man kann und was sich richtig anfühlt und nicht das, was von einem erwartet wird. 

Ansonsten gibt es noch einen ganz besonderen Song, den ich immer wieder beim Schreiben höre. Es handelt sich um ein Lied zu einem meiner Jugendbücher. Ein Freund von mir hat meinen Text vertont und ich finde seine Musik großartig. Aktuell steht der Termin der Veröffentlichung wieder etwas in den Sternen. Geplant war 2018, dann wurde der VÖ-Termin verschoben... Wir werden sehen. Der Song motiviert mich aber trotzdem.




Montag, 7. August 2017

Autorenwahnsinn Tag 7

Die heutige Frage bei der #Autorenwahnsinn-Challenge von Schreibwahnsinn lautet: 
Wo schreibst du bei gutem Wetter?

Da ich eigentlich immer direkt in den Laptop tippe, schreibe ich dann meistens auf der Terrasse. 

Hier ein Bild aus dem April, da sieht unser Garten noch recht kahl aus, aber ihr könnt euch Massen von Buschwerk und Unkraut hinzudenken. Das zweite Foto ist aus dem Urlaub, da habe ich auf der Terrasse des Hotels geschrieben. 


Vielleicht sollte ich mir mal das Notizbuchschreiben angewöhnen, dann kann man auch am Strand schreiben. :-)

Samstag, 5. August 2017

Lesetipp: Booksnack rund um große und kleine Lügen

Da ich im Urlaub W-LAN-los war und sogar der Handyempfang zu wünschen übrigließ, habe ich beschlossen, das Beste daraus zu machen und die Offline-Zeit mit meinen Kids zu genießen wie in der „guten alten Zeit“. So ruhen zwar meine aktuellen Schreibprojekte und ich muss später umso mehr wieder ranklotzen, aber ich komme so zum Lesen und Genießen. So habe ich mir auch endlich mal den Booksnack meiner lieben Kollegin Jennifer Wellen vorgeknöpft.

Die Geschichte lässt sich aufgrund der Kürze ruckzuck durchlesen und ist genau das Richtige für eine Bahnfahrt zur Arbeit oder fürs Wartezimmer. Der Stil ist angenehm locker und unterhaltsam. Natürlich ist sie - wie jede Liebesgeschichte - in Teilen vorhersehbar, aber das gehört für mich zum Genre. Es geht im Großen und Ganzen um kleine und große (Lebens-)Lügen und darum, wie man mit der Wahrheit umgeht, wenn sie verletzend ist. Sind kleine „weiße“ Lügen nicht manchmal besser, wenn man einem geliebten Menschen dadurch Kummer ersparen kann? Oder ist die Wahrheit letzten Endes doch immer vorzuziehen? Mariella findet dies für sich heraus, als sie vor eine harte Prüfung gestellt wird. Nicht nur, dass sie nach dem Tod ihres Mannes plötzlich als Alleinerziehende dasteht und finanziell kaum über die Runden kommt. Ein merkwürdiger Brief stellt auch noch plötzlich alles in Frage, das sie bisher über ihr Leben angenommen hat. Und dann stirbt auch noch das Kaninchen ihrer Tochter und Mariella bringt es einfach nicht übers Herz, der Kleinen die Wahrheit zu sagen. Sie macht sich auf die verzweifelte Suche nach einem Doppelgängerkaninchen und findet dabei Unerwartetes.

Link zum Buch

Lesetipp: Hochspannung und ein fieser Cliffhanger

Ich habe schon lange auf die Fortsetzung der Sumpfloch-Saga gewartet und war glücklich, endlich wieder in das vertraute Universum eintauchen zu können.
Damit sei vorab auch schon gesagt: man kann dieses Buch nicht unabhängig von den ersten sieben Bänden lesen. Nach der langen Pause und meinem mit zunehmendem Alter schlechter werdendem Gedächtnis, fand ich es schon schwer, wieder in die Geschichte hineinzukommen und mich wieder zu erinnern, was vorher war. Aber als ich dann wieder drin war, konnte ich das Buch mal wieder kaum weglegen. Die verzweifelte Lage der Helden spitzt sich weiter zu und es wird richtig spannend und gefährlich, denn Hanns, Gerald, Lisandra und Berry brechen zu einer Mission auf, die wenig erfolgversprechend, aber ihre letzte Hoffnung ist, die Welt von Amuylett noch retten zu können. Dabei lässt sich Halo Summer wieder richtig fiese Dinge einfallen, die ihnen das Leben schwermachen. Dieser Band fühlt sich wieder sehr nach einem Übergangsband an, denn er fängt eigentlich mittendrin an und hört auch mitten im Geschehen wieder auf, da es ja erst der erste Teil des letzten Bandes ist. (Halo hat sich entschlossen, die Bücher zu teilen, damit wir nicht noch länger warten müssen). Dadurch endet das Buch in einem ziemlich fiesen Cliffhanger und ich hoffe wirklich, dass ich bald weiterlesen kann.
Mein Tipp wäre vielleicht sogar, zu warten, bis Band 8.2 erscheint und dann beide in einem Rutsch zu lesen. Insgesamt würde ich auf jeden Fall sagen: ein Muss für alle Sumpfloch-Fans. Nach wie vor ist die Saga spannend und ich habe noch absolut keine Ahnung, in welche Richtung sich das Ende entwickeln wird. Vermutungen habe ich, aber mehr auch nicht.


Ich kann die Sumpflochsaga wirklich wärmstens weiterempfehlen. Man muss sich am Anfang ein wenig warmlesen, aber das lohnt sich definitiv.