Montag, 21. August 2017

Tag 20 und 21 der #Autorenwahnsinn-Challenge

Tag 20: Welchen Autor/welche Autorin hast du diesen Sommer neu für dich entdeckt?

Hier muss ich leider passen. Ich komme derzeit kaum zum lesen und wenn, dann eher Autoren, die ich schon kenne. Natürlich habe ich auch ein bisschen bei meinen Kolleginnen von der Romance Alliance geschnuppert, dabei war Jennifer Wellen quasi "neu". Aber ich weiß nicht, ob das zählt, weil ich sie ja kenne. Empfehlen kann ich sie trotzdem. :-D

Gerade lese ich "Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi" von Stefanie Schankat, was mir auch gut gefällt. Besonders ihren Stil mag ich. Aber auch das zählt nur bedingt, weil ich Stefanie ebenfalls als Verlagskollegin bei Forever kenne. Also eine echte "Neuentdeckung" gab es da jetzt nicht so richtig. Meine Kinder haben Barbara Rose mit ihrer Feenschule für sich entdeckt. Und Corinna Wieja mit Simsaladschinn. Aber auch die beiden kannte ich aus meinem Schreibforum. 

 Tag 21: Zeit für eine Pause! Womit prokrastinierst du am liebsten?

Wenn die Schreibblockade zuschlägt, prokrastiniere ich sehr gerne auf Facebook herum oder schaue YouTube-Videos. Bevorzugt Kochrezepte oder DIY-Videos. Tutorials für Deko und alles Mögliche. Ansonsten lese ich natürlich auch gern, aber das zählt ja vermutlich nicht. Ist schließlich quasi Fortbildung. 
Ansonsten bin ich anfällig für so blöde Online-Tests oder auch mal Sims. Das konnte ich früher stundenlang spielen. Ab und zu lasse ich mich auch heute noch mal hinreißen. 



Samstag, 19. August 2017

Tag 18 und Tag 19 #Autorenwahnsinn-Challenge

Tag 18: Wir lieben Notizbücher! Welches benutzt du aktuell?


Im Moment arbeite ich eher direkt am Rechner. Ich mache mir Tabellen und trage meine Plots ein und schreibe das dann runter. Natürlich notiere ich auch Dinge per Hand, aber das habe ich in letzter Zeit selten getan. Oft nutze ich dazu das Beat Sheet von Blake Snyder und das sieht dann so aus.




Tag 19: Hot, hot, hot! Heute wollen wir ein heißes, sinnliches Zitat von dir lesen.

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Aus Love on Air - Verliebt in London kommt diese Szene. Um Spoiler zu vermeiden habe ich wieder die Namen durch Pronomina ("er"/"sie") ersetzt. 
Sie konnte noch einen leisen Hauch Whisky schmecken, roch das Wasser in seinen Haaren, die frische Luft, ein Geruch, der an Sommerregen auf Asphalt erinnerte. Er ließ seine Hand langsam über ihren Rücken gleiten. Einzig diese leichte Berührung und das zaghafte Spiel seiner Lippen auf ihren löste ein Feuerwerk der Empfindungen in ihr aus. Sie spürte ein Prickeln unter der Kopfhaut, das sich rasend schnell ausbreitete, ihren Nacken entlanglief, den Rücken abwärts wie ein elektrischer Strom. Ihre Haut fühlte sich übersensibel an, als er mit dem Handrücken über ihre Wange strich und ihren Nacken umfasste. Seine Lippen wurden mutiger, drängender und öffneten ihren Mund mit seiner erkundenden Zunge.Sie fühlte ein warmes Pulsieren, ein Ziehen im Bauch, das in tiefere Regionen ausstrahlte. Das Gefühl traf sie völlig unvorbereitet. Sie verstand nicht, warum sie für jemanden, in den sie doch nicht im Geringsten verliebt war, ein solches Verlangen empfinden konnte. Aber das war es, was sie fühlte. Verlangen. Es war ein Verlangen wie sie es bisher nur gekannt hatte, wenn sie sich absolut sicher fühlte, ihrem Partner blindlings vertraute und sich fallenlassen konnte.Sie mühte sich, die Kontrolle nicht gänzlich abzugeben, doch ihr Verstand schien sich im Standby-Modus zu befinden. Wie von selbst drängte sich ihr Körper an seinen, zogen ihre Arme ihn mit sich, während sie sich nach hinten auf die Couch sinken ließ. Sein Gewicht presste ihn hüftabwärts gegen ihren Leib und es war nur allzu offensichtlich, dass er dasselbe Verlangen verspürte, was ihr einen leisen Seufzer entrang. Unwillkürlich schlang sie ein Bein um ihn und zog ihn an sich, während ihre Hände in wilder, aufgeregter Fahrt seinen Oberkörper erkundeten und sie sich atemlos küssten. Seine Lippen wanderten zu ihrem Hals, zupften an der empfindlichen Haut, während sie sich gnadenlos auf die Stelle zubewegten, von der sie wusste, dass es sie um den Verstand bringen würde, wenn sie dort ankamen. Sie spürte warmen, stoßweisen Atem, der ihre Haut kitzelte. Immer näher kamen seine Lippen der Stelle und drehten wieder ab. Seine Zunge malte kleine Kreise auf ihre empfindliche Haut, wanderte aufwärts, im Wechsel mit dem Spiel seiner Lippen, quälend langsam, millimeterweise, bis sie die Stelle erreichten. Sie bog den Rücken durch, hielt ihn mit ihrem Bein fest umschlungen und presste ihren Unterleib fester gegen seinen, das Kribbeln und Drängen war kaum auszuhalten, ließ sich nicht mehr stoppen, auch wenn sie gewollt hätte. Sie hatte den Punkt überschritten, an dem es keine Rückkehr mehr gab. Ihre rasenden Gedanken schwiegen, es gab nur noch eine Flut von Empfindungen, die ihren Körper erschütterten. Fieberhaft zerrten ihre Hände am Stoff seines T-Shirts, schafften es schließlich, es abzustreifen und ertasteten aufgeregt und fahrig seinen warmen, kräftigen Oberkörper. Er richtete sich halb auf und zog sie in eine sitzende Position, um ihr Top auszuziehen. Er betrachtete sie einen kurzen Augenblick mit hungrigen Augen. Seine Brust hob und senkte sich in schnellem Tempo.„Vielleicht sollten wir besser …“ Er machte eine fahrige Kopfbewegung Richtung Wohnzimmertür. Mit einer Hand griff er die am Boden liegenden Kleidungsstücke, mit der anderen zog er sie vom Sofa.Ungestüm polterten sie die Stufen hoch und keine Minute später schloss sich seine Zimmertür hinter ihnen. Sie spürte das kühle Holz an ihrem Rücken, als er sich an sie drängte und sie leidenschaftlich zu küssen begann. Sein Knie presste sich zwischen ihre Schenkel, was ein wahres Erdbeben in ihr auslöste. Hungrig suchten ihre Finger nach dem Bund seiner Shorts, gewannen schließlich den Kampf mit den Knöpfen und streiften sie von seinen Hüften. Durch den dünnen Stoff ihrer Yogahose konnte sie nun unmissverständlich seine Erregung spüren, warm und drängend. Seine Hand löste den Verschluss ihres BHs und streifte ihn von ihren Schultern. Sie wurde von dem Verlangen übermannt, seine Haut auf ihrer zu spüren und presste ihre runden, weichen Brüste gegen seinen Oberkörper. Er löste sich für einen kurzen, leidenschaftlichen Seufzer von ihren Lippen. Weitere störende Kleidungsstücke fanden ihren Weg auf seinen Teppichboden, während ihre Hände immer mehr Terrain eroberten. Als sie schließlich wenig elegant aus den Beinlöchern ihres Slips stieg, der mittlerweile um ihre Knöchel gefallen war, stieß sie ihn zurück, so dass er auf seiner Bettkante zu sitzen kam. Er zog sie auf seinen Schoß und hielt ihren Brustkorb mit den Händen umfangen, während seine Lippen und seine Zunge mit der Erkundung ihrer Rundungen begannen. Doch allzu lange hielt sie die süße Folter nicht aus. Ihre Geduld reichte nicht mehr für ein ausgedehntes Vorspiel. Sie wollte diesen Mann. Sie wollte ihn hier und jetzt und sofort. Ihre Hand glitt zwischen seine Beine, schloss sich um ihn und streichelte die warme, gespannte Haut. Er ließ ein wohliges Knurren hören und sein Atem stockte hörbar.„Hast du vielleicht …“, flüsterte sie an seinem Ohr.„Nachttischschublade.“ Seine Stimme klang rau und gepresst.

Freitag, 18. August 2017

Tag 17 #Autorenwahnsinn

Tag 17: Wo schreibst du an Regentagen?

Meistens im Wohnzimmer auf der Couch mit Blick auf mein Lieblingsbild. 


Mittwoch, 16. August 2017

Tag 16 # Autorenwahnsinn-Challenge: Meine Schreibbuddys

Tag 16: Wer sind deine Schreibbuddys? Zeig uns deine Partner in Crime!

Bettina Kiraly
Schreiben ist ja für gewöhnlich ein einsames Business. Aber ich habe einige Kolleginnen, mit denen ich mich austauschen kann. Da seien erst einmal die Damen von der Romance Alliance genannt. Das ist meine Autorenfamilie. Stellvertretend nenne ich hier vor allem die "Gruppenmutti", Bettina Kiraly, die sich für uns wie eine Löwenmama einsetzt und unermüdlich arbeitet, um die Gruppe zusammenzuhalten und den Überblick zu behalten. 

Dann treibe ich mich aber auch noch auf einem geschlossenen Forum speziell für Kinder- und Jugendbuchautoren herum, wo ich auch viele tolle und hilfreiche Kontakte gefunden habe, die mich immer wieder motivieren und mir aushelfen. Hier habe ich vor allem in Angelika Lauriel eine verwandte Seele gefunden, obwohl wir uns bisher im Real Life noch nie begegnet sind (was wir hoffentlich bald ändern). 

Zwei meiner besten Freundinnen kannte ich schon bevor überhaupt eine von uns etwas veröffentlicht hat und doch sind wir alle Autorinnen geworden. Natürlich ist das super zum gegenseitigen Testlesen, Motivieren, Ausheulen, Brainstormen und so weiter. Das sind die Hörspiel-, Mystery- und Romantasy-Autorin Evelyn Boyd und die Hörspiel-/Jugendbuchautorin Kari Erlhoff(bekannt vor allem als Autorin für die drei ???). 
Da habe ich also äußerst kompetente Beratung mal ganz abgesehen von der seelischen Unterstützung. 
Wir haben uns früher, als wir noch mehr Zeit haben, auch gegenseitig Geschichten geschrieben. Schade, dass der stressige Alltag dafür nicht mehr so viel Zeit lässt. Denn das sind tolle Erinnerungen.

Dann nutze ich doch gleich noch mal diesen Post, allen meinen tollen Schreibkolleginnen "Danke!" zu sagen. Ihr seid die Besten! 

Dienstag, 15. August 2017

Autorenwahnsinn Tage 8-15

Ich muss heute mal wieder mehrere Tage in einem Post zusammenfassen, da ich mit meinem Großen unterwegs zur Oma war. Hier nun meine Antworten für die Tage 8-15. 

Tag 08: Welche Lieder gehören in deinen persönlichen und/oder schreiberischen Sommer-Soundtrack?

Da muss ich mich als ziemlich langweilig outen, denn ich habe keinen Schreib-Soundtrack. Ich brauche absolute Ruhe beim Schreiben. Als schreibende Mama muss ich oft schon viele andere Hintergrundgeräusche ausblenden und bin froh, wenn ich Ruhe habe. Es gibt aber Songs, mit denen ich mich motiviere. Dazu gehört zum Beispiel mein All-Time-Motivations-Favorit "Try" von Pink. Auch wenn es da um Beziehungen geht. Beim Schreiben muss man sich auch oft vom Boden aufklauben und es noch einmal versuchen. Motivation geben mir auch immer Songs von Herman van Veen. Ich hatte das Glück, ihn auf der letzten Frankfurter Buchmesse live und in persona sehen zu dürfen und er hat dort auf der Bühne etwas gesagt, das mir immer wieder Kraft gibt, weiterzumachen. Es ging im Groben um seinen Werdegang und darum, dass man das machen sollte, was man kann und was sich richtig anfühlt und nicht das, was von einem erwartet wird. 

Ansonsten gibt es noch einen ganz besonderen Song, den ich immer wieder beim Schreiben höre. Es handelt sich um ein Lied zu einem meiner Jugendbücher. Ein Freund von mir hat meinen Text vertont und ich finde seine Musik großartig. Aktuell steht der Termin der Veröffentlichung wieder etwas in den Sternen. Geplant war 2018, dann wurde der VÖ-Termin verschoben... Wir werden sehen. Der Song motiviert mich aber trotzdem.




Montag, 7. August 2017

Autorenwahnsinn Tag 7

Die heutige Frage bei der #Autorenwahnsinn-Challenge von Schreibwahnsinn lautet: 
Wo schreibst du bei gutem Wetter?

Da ich eigentlich immer direkt in den Laptop tippe, schreibe ich dann meistens auf der Terrasse. 

Hier ein Bild aus dem April, da sieht unser Garten noch recht kahl aus, aber ihr könnt euch Massen von Buschwerk und Unkraut hinzudenken. Das zweite Foto ist aus dem Urlaub, da habe ich auf der Terrasse des Hotels geschrieben. 


Vielleicht sollte ich mir mal das Notizbuchschreiben angewöhnen, dann kann man auch am Strand schreiben. :-)

Samstag, 5. August 2017

Lesetipp: Booksnack rund um große und kleine Lügen

Da ich im Urlaub W-LAN-los war und sogar der Handyempfang zu wünschen übrigließ, habe ich beschlossen, das Beste daraus zu machen und die Offline-Zeit mit meinen Kids zu genießen wie in der „guten alten Zeit“. So ruhen zwar meine aktuellen Schreibprojekte und ich muss später umso mehr wieder ranklotzen, aber ich komme so zum Lesen und Genießen. So habe ich mir auch endlich mal den Booksnack meiner lieben Kollegin Jennifer Wellen vorgeknöpft.

Die Geschichte lässt sich aufgrund der Kürze ruckzuck durchlesen und ist genau das Richtige für eine Bahnfahrt zur Arbeit oder fürs Wartezimmer. Der Stil ist angenehm locker und unterhaltsam. Natürlich ist sie - wie jede Liebesgeschichte - in Teilen vorhersehbar, aber das gehört für mich zum Genre. Es geht im Großen und Ganzen um kleine und große (Lebens-)Lügen und darum, wie man mit der Wahrheit umgeht, wenn sie verletzend ist. Sind kleine „weiße“ Lügen nicht manchmal besser, wenn man einem geliebten Menschen dadurch Kummer ersparen kann? Oder ist die Wahrheit letzten Endes doch immer vorzuziehen? Mariella findet dies für sich heraus, als sie vor eine harte Prüfung gestellt wird. Nicht nur, dass sie nach dem Tod ihres Mannes plötzlich als Alleinerziehende dasteht und finanziell kaum über die Runden kommt. Ein merkwürdiger Brief stellt auch noch plötzlich alles in Frage, das sie bisher über ihr Leben angenommen hat. Und dann stirbt auch noch das Kaninchen ihrer Tochter und Mariella bringt es einfach nicht übers Herz, der Kleinen die Wahrheit zu sagen. Sie macht sich auf die verzweifelte Suche nach einem Doppelgängerkaninchen und findet dabei Unerwartetes.

Link zum Buch

Lesetipp: Hochspannung und ein fieser Cliffhanger

Ich habe schon lange auf die Fortsetzung der Sumpfloch-Saga gewartet und war glücklich, endlich wieder in das vertraute Universum eintauchen zu können.
Damit sei vorab auch schon gesagt: man kann dieses Buch nicht unabhängig von den ersten sieben Bänden lesen. Nach der langen Pause und meinem mit zunehmendem Alter schlechter werdendem Gedächtnis, fand ich es schon schwer, wieder in die Geschichte hineinzukommen und mich wieder zu erinnern, was vorher war. Aber als ich dann wieder drin war, konnte ich das Buch mal wieder kaum weglegen. Die verzweifelte Lage der Helden spitzt sich weiter zu und es wird richtig spannend und gefährlich, denn Hanns, Gerald, Lisandra und Berry brechen zu einer Mission auf, die wenig erfolgversprechend, aber ihre letzte Hoffnung ist, die Welt von Amuylett noch retten zu können. Dabei lässt sich Halo Summer wieder richtig fiese Dinge einfallen, die ihnen das Leben schwermachen. Dieser Band fühlt sich wieder sehr nach einem Übergangsband an, denn er fängt eigentlich mittendrin an und hört auch mitten im Geschehen wieder auf, da es ja erst der erste Teil des letzten Bandes ist. (Halo hat sich entschlossen, die Bücher zu teilen, damit wir nicht noch länger warten müssen). Dadurch endet das Buch in einem ziemlich fiesen Cliffhanger und ich hoffe wirklich, dass ich bald weiterlesen kann.
Mein Tipp wäre vielleicht sogar, zu warten, bis Band 8.2 erscheint und dann beide in einem Rutsch zu lesen. Insgesamt würde ich auf jeden Fall sagen: ein Muss für alle Sumpfloch-Fans. Nach wie vor ist die Saga spannend und ich habe noch absolut keine Ahnung, in welche Richtung sich das Ende entwickeln wird. Vermutungen habe ich, aber mehr auch nicht.


Ich kann die Sumpflochsaga wirklich wärmstens weiterempfehlen. Man muss sich am Anfang ein wenig warmlesen, aber das lohnt sich definitiv.