Freitag, 28. Juli 2017

Eine zauberhafte Geschichte rund ums Wünschen: Lesetipp

Ich melde mich nur kurz aus der Sommerpause, um euch ein Kinderbuch vorzustellen, das ich gerade mit meinen zwei kleinen Testlesern lesen durfte.
Eigentlich sind meine beiden noch deutlich unter Zielgruppenalter, aber sie lieben es, wenn ich vorlese.

In "Simsaladschinn" geht es um das Dschinn-Mädchen Amanda, das eigentlich überhaupt keine Lust hat, seinen obligatorischen Menschendienst abzuleisten, bei dem sie einem Menschen zu Diensten sein muss und seine Wünsche erfüllen. Absichtlich sucht sie sich ein besonders hässliches Dschinngefäß aus und lässt sich an einen Ort transportieren, an dem erwartungsgemäß nicht viel los ist. Sie hofft, ihre Pflichtzeit einfach absitzen zu können, ohne dass ein Mensch auf die Idee kommt, an ihrem Gefäß zu reiben. Doch alles kommt ganz anders, als sie es geplant hat, als plötzlich ihr Lehrer Muffid entführt und ihr Vater, der König der Wolkendschinn, erpresst wird.

Ich mag Bücher aus dem Magellan-Verlag schon allein wegen ihrer fantasievollen Cover. Wer das Buch liest wird entdecken, dass alle Gegenstände vom Cover eine Rolle in der Geschichte spielen. Für die Kinder war das wie ein kleines Wimmelbild, auf dem sie Elemente der Story entdecken konnten. Ein zusätzlicher Spaß zum Lesen.

Uns dreien hat die witzige und fantasievolle Geschichte von Autorin Corinna Wieja außerordentlich gut gefallen und meine kleinen Testleser haben mehrfach laut gelacht und vor Spannung mitgefiebert. Empfohlen ist das Buch ab 9 Jahre, doch mein Großer (6) kam auch schon gut mit. Vielleicht ist ihm die ein oder andere Feinheit noch unverständlich geblieben, aber der Geschichte konnte er gut folgen und hat auch Vermutungen angestellt, was als Nächstes passieren wird.
Ich fand, dass die Geschichte alles hat, was ein gutes Kinderbuch haben muss. Es gab Identifikationspunkte aus dem realen Leben, aber eben auch Fantastisches, Witz, Spannung und ein kleines bisschen Pupshumor (Stichwort: Feuerbohnen), den meine Kinder sehr zu schätzen wussten. Und für die Mami gab es auch noch etwas pädagogisch wertvolle Message, dass nicht alle Wünsche dazu taugen, uns glücklicher zu machen, wenn sie erfüllt werden.
Wer also nach einem Buchgeschenk oder einem schönen Vorlesebuch sucht, dem lege ich Simsaladschinn wärmstens ans Herz.
Mit Freude habe ich gerade festgestellt, dass es mit "Simsaladschinn - Die Jagd nach dem Wunschgutschein" auch schon eine Fortsetzung gibt. Hurrah!

Mittwoch, 19. Juli 2017

Das Wortwucher-Blog macht Sommerpause!


Ihr Lieben!

Vielleicht habt ihr schon gemerkt, dass ich aktuell etwas in Verzug mit neuen Inhalten bin. Eigentlich waren noch einige Interviews geplant und auch die Buchvorstellung von Halo Summers "Der tiefste Grund" steht noch aus. 
Es ist im Moment einfach zu viel los hier. Die Ferien haben begonnen, die Kinder sind zuhause, ich habe noch zwei Deadlines vor der Brust und ein Lektorat sowie ein Projekt, das noch darauf wartet, dass ich mich darum kümmere. Mein Sommer ist daher leider sehr vollgestopft und ich komme zu nichts. Anstatt ständig mit einem schlechten Gewissen herumzulaufen, habe ich jetzt beschlossen, einfach eine Sommerpause einzulegen, bis für den Großen die Schule beginnt.
Wenn ich es zwischendurch schaffe, werde ich hier noch Buchvorstellungen posten. Ich hoffe, ihr habt Verständnis. Ab dem 1. September bin ich dann wieder für euch da!


Liebe Grüße
Dorothea

Donnerstag, 6. Juli 2017

Die Challenge: Greif einem Straßenmusiker in den Hut und klau sein Geld!


Ich bin stinksauer! Und weil ich ein harmoniesüchtiger, friedliebender Mensch bin, muss man einiges tun, um das zu erreichen. Was macht mich gerade so wütend? Die Bemerkung eines "Lesers" zum Thema E-Book-Piraterie. Er meint, Autoren hätten eben einfach etwas Anständiges lernen sollen, dann müssten sie nicht vom Schreiben leben. 

Nur, weil ein anderer die Arbeit, die man leistet, nicht wertschätzt, heißt das ja nicht, dass sie keine Arbeit ist und keinen Lohn verdient hat. Nur, weil mir meine Arbeit meistens Spaß macht, heißt das doch nicht, dass sie keine ist. Stellt euch vor, ein Teil eures Gehaltes würde euch gestrichen, weil ihr ja hin und wieder auch ganz gerne zur Arbeit geht und euch dort wohlfühlt.
Oder der Arzt sagt zu euch: "Sie bluten? Tja, hätten Sie was Anständiges gelernt, könnten Sie das jetzt selber nähen."